Walter Kvapil | Kulturklempner

“Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.“

Walter Kvapil startete seine Karriere im Jahr 1971 in der Elektronikindustrie. Durch seine Tätigkeit in diversen Bereichen wie Produktion, Arbeitsvorbereitung und Kalkulation ergab sich ein erster Kontakt mit der Welt der elektronischen Datenverarbeitung. Sein Interesse für betriebliche Abläufe und wie man diese EDV gestützt sinnvoll gestalten kann, führte zur verantwortlichen Entwicklung diverser Verfahren zur Steuerung betrieblicher Abläufe. In seiner Leitungsfunktion der Abteilung Organisation und Informationsverarbeitung eines Produktionsbetriebes mit mehreren hundert MitarbeiterInnen, begleitete und verantwortete er die SAP Einführung innerhalb des Organisationsbereiches Engineering und des Fertigungszentrum. Im Jahr 2005 folgte ein Wechsel in die IT Consultingbranche zunächst als Projektmanager, dann als Leiter von Consultingteams und zuletzt in der  Leitung von Qualitäts- und Prozessmanagement für den Bereich CEE. Seit 2011 unterstützt er als Experte unser Team im Bereich Projekt- und Qualitätsmanagement, sowie als Praktiker im Bereich des Management des Ausnahmezustandes mit seinem umfassenden praktischen Wissen.

Wie würdest du deine Arbeit beschreiben?

Analytisch und manchmal ungeduldig. Hinterfragend und manchmal zweifelnd. Wertschätzend dem Menschen gegenüber.

Was macht dir Freude in deinem Job? Worauf bist du am meisten stolz?

Ohne Zwang kreativ sein zu dürfen. Und damit in den ungeordneten Situationen und Zuständen in denen sich Menschen und Organisationen immer häufiger befinden, Struktur und Kultur zum richtigen Stellenwert zu verhelfen. 

Was sind die größten Herausforderungen?

Menschen zu unterstützen, mit dem Druck dem sie ausgesetzt sind gelassen umzugehen.

Was inspiriert dich?

Gespräche mit Menschen die daran glauben, dass Gewinn und Gerechtigkeit gleichberechtigte Chancen haben müssen.

Der in deinen Augen bedeutendste Mensch in der Geschichte?

Leonardo da Vinci: er war nicht nur einer der ganz großen Maler, er war Universalist - von ungeheurem Wissensdrang angetrieben gab es eigentlich kein Thema, mit dem er sich nicht auseinandersetzte. Und: er drückte komplexe Sachverhalte in seinen Aphorismen aus. Auch ich mag mich nicht all zu sehr spezialisieren, dafür ist die Neugierde für das Andere zu groß. Und ein Spezialist ist doch einer, der immer mehr von immer weniger weiß, bis er am Ende alles von nichts weiß, oder?

 

Beraterprofil: Walter Kvapil

 

Email: walter.kvapil@4dimensions.at